Zahnpasta ohne Fluorid – Welche Zahncremes sind fluoridfrei?

Zahnpasta ohne Fluorid

Heutzutage gibt es vermehrt Zahnpflegeprodukte deren Hersteller auf natürliche Wirkstoffe setzen. Sie reinigen die Zähne optimal und sind gleichzeitig der Gesundheit zuträglich. Einer der pflanzlichen Wirkstoffe zur Vorbeugung von Karies ist beispielsweise Xylit. Aber auch Kokosöl wird als Inhaltsstoff zur Kariesprophylaxe im Rahmen der Zahnpflege als Inhaltsstoff verwendet.

zahnpasta ohne fluoridArtikel in Bezug auf die teilweise kontrovers diskutierte Wirkung, die Zahncremes mit Fluorid haben und deren potentielle negative Nebenwirkungen als Folge eines zu hohen Fluoridwertes können im Internet vielfach gelesen werden. Natürlich sind fluoridhaltige Zahnpasten häufig etwas günstiger. Hier sollte man jedoch bedenken, dass diese Produkte aus industriellen Abfallprodukten entstehen. Dies erklärt dann auch den günstigen Preis im Vergleich zu einer Zahnpasta ohne Fluorid. Jeder Einzelne kann an dieser Stelle selbst entscheiden, inwieweit er bereit ist solch ein Risiko über lange Zeit zu tragen.

Es ist bewiesen, dass Zahncremes ohne Fluorid häufig ebenso gut im Hinblick auf Schutz und Reinigung sind wie vergleichbare Produkte mit Fluorid. Produkte ohne Fluorid setzen auf Wirkstoffe wie etwa Calciumcarbonat, Hydroxylapatit, Kieselerde oder etwa bioverfügbares Phosphat. Als Bestandteile des menschlichen Zahnschmelzes dienen Carbonate und Hydroxylapatit dazu, die Zähne beim Reinigen mit fluoridfreien Zahncremes zu remineralisieren. Als effektiv in Bezug auf den Zahnschutz haben sich auch Kokosöl und Xylitol erwiesen. Die Zahnreinigung sorgt darüber hinaus für eine Neutralisierung des pH-Werts innerhalb des Mundraums. Dieser Effekt, der Karies vorbeugt, ist auch ohne den Einsatz von Fluorid möglich und findet sich vermehrt in Zahncremes ohne Fluorid.

 

Zahnschutz mit der Hilfe von Xylitol

zahnpasta ohne fluorid1Bei Xylitol handelt es sich um einen zuckerfreien Stoff der jedoch auch als Birkenzucker bezeichnet wird. Die Namensgebung basiert auf dem süßen Geschmack. Xylitol kommt unter anderem in Blumenkohl, Birkenrinde oder Beerenfürchten vor. Xylit wird in der Lebensmittelindustrie als Zuckerersatz verwendet. Es beinhaltet Xylitol welches in diesem Fall häufig industriell aus Maisstärke gewonnen wird. Konsumenten, die Angst vor Gentechnik haben, sollten auf den Vermerk achten, der das Produkt als frei von Gentechnik deklariert. Gute Biosiegel haben dies bereits als Standard aufgenommen.

Xylitol kann in Pulverform gekauft werden. Es wird auch bei der Herstellung von Bonbons und Kaugummis verwendet, unterstützt den Zahnschutz und ist gleichzeitig kalorienarm. Neben den 40 % geringeren Zuckergehalts und der Unterstützung bei der Plaquevorbeugung und der Kariesprophylaxe hat der Stoff weitere gesundheitsfördernde Effekte. Ein Konsum von 10mg pro Tag hilft bei der Vorbeugung von Mittelohrentzündungen und macht die Verwertung von Calcium im Darm effektiver. Allerdings ist ein übermäßiger Verzehr nicht ratsam. Er kann zu Blähungen oder Durchfall führen. Als maximale Menge werden 0,5 Gramm des Stoffs pro Tag und Kilogramm Körpergewicht ausgegeben. Aus diesem Grund findet sich dieser Stoff auch nur in geringen Mengen in einer Zahncreme ohne Fluorid.

 

Effektive Zahnpflege durch die Verwendung von Kokosöl

 Kokosöl bekämpft ebenfalls effektiv Bakterien im Mundraum und beugt damit Karies vor. Dies ist sogar mehrfach wissenschaftlich erwiesen. Kokosfett hat den Vorteil, dass es ganz natürlich antibakteriell und antibiotisch wirkt. Die Wirkung bei der Bekämpfung von schädlichen Streptokokken wird durch die Hinzugabe von gewissen Enzymen sogar noch verstärkt. Zu diesem Ergebnis sind irische Wissenschaftler gekommen. Sie hatten innerhalb einer Studie unverändertes und modifiziertes Kokosöl miteinander verglichen. Zahncremes ohne Fluorid sind zudem für Kinder sehr gut geeignet.


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